Seelachs
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Anders als der Name vermuten lässt, ist der Seelachs nicht mit den Lachsen verwandt, sondern gehört zur Familie der Dorsche.

Der lang gestreckte Körper mit den drei Rückenflossen und zwei Afterflossen wird durch den meist dunklen Rücken und die helle Seitenlinie gekennzeichnet. Beim Fang hat er in der Regel eine Länge von mindestens 40 Zentimetern und wiegt zumeist um eineinhalb Kilogramm. Ältere Seelachs können ohne weiteres aber auch über einen Meter groß werden.

Der Seelachs hält sich sowohl in der Nähe der Küste als auch auf dem offenen Meer auf. Seine Heimat ist der Nordatlantik, wo er vor Island, Norwegen und der Nordsee in einer Tiefe bis zu 250 Metern anzutreffen ist.
Für den Fang zuständig sind die Kutter Susanne, J. von Cölln, Seewolf, Iris, Bianca und Christin-Bettina.

Als Räuber bilden kleinere Schwarmfische wie Heringe und Sprotten die Hauptnahrungsquelle des beliebten Speisefischs. Auch er selbst ist meistens in Schwärmen anzutreffen, die nicht mit anderen Fischarten schwimmen, weshalb Beifang sehr selten ist.
Um Seelachs zu fangen, zieht Kutterfisch seine Netze, deren Maschenbreiten 25 Prozent über der Vorschrift liegen, mit Rollengeschirren ausschließlich über steinigen Boden. Dabei werden seit Jahrzehnten die gleichen Routen befahren, sodass der Schaden am Meeresgrund so gering wie möglich gehalten wird.

Unter anderem für diese Bemühungen erhielt der Kutterfisch-Seelachs als erste Fischerei in Deutschland das begehrte MSC-Siegel. Dies wird für besonders nachhaltigen Fischfang ausgestellt, der mit Bedacht auf die Erhaltung weltweiter Fischbestände setzt. In diesem Zusammenhang wurde Kutterfisch für das Jahr 2011 eine Quote von 10.300 Tonnen Seelachs zugesprochen.

Das Fleisch des Seelachs besitzt einen kräftig würzigen Geschmack und eignet sich neben allen gängigen Zubereitungsarten auch besonders gut für Fischfrikadellen.

Größe

40 bis max. 100cm

Gewicht

1,0 bis max. 4kg

Fangquote in t

10.300

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